
Engelmeier analysiert SPD-Wahlschlappe
"Wir müssen uns fragen, warum wir bei den Leuten nicht mehr ankommen": Michaela Engelmeier, frühere SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Oberbergischen, hat ihre Enttäuschung nach der historischen Wahlschlappe der Sozialdemokraten im Radio Berg-Interview nicht versteckt.
Veröffentlicht: Montag, 16.05.2022 12:59
Knapp 27 Prozent erreichte die NRW-SPD bei der Landtagswahl, im Bergischen waren es noch weniger. Im Gegenzug haben die Grünen ihr Ergebnis nahezu verdreifacht. Offensichtlich machten sie einiges anders und richtig, so Engelmeier weiter. Sie würden auch konservative Wählerschichten ansprechen und wirkten bei ihren Auftritten jugendlich und frisch. Als SPD müsse man sich nun intern die Frage stellen, wie es zu diesem historisch schlechten Wahlergebnis kommen konnte. Erschreckend sei auch die extrem niedrige Wahlbeteiligung. Gerade einmal 54 Prozent der oberbergischen Wahlberechtigten haben ihre Stimme abgegeben, im Rheinisch-Bergischen Kreis waren es 61 Prozent.