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Entlastung für Köln-Pendler?
© Mehdi Yasseri
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Entlastung für Köln-Pendler?

Kleinere Fraktionen im Kölner Rat fordern eine Seilbahn zur Verkehrsentlastung in Köln. Sie sind dabei nicht gerade chancenlos...

Veröffentlicht: Dienstag, 12.03.2019 11:51

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Die Stadt Köln befasst sich tatsächlich mit der Idee, mit einer neuen Seilbahn, die über den Rhein verlaufen soll, den Verkehr zu entlasten. Das Projekt ist nicht unrealistisch, denn es soll nur einen Bruchteil dessen kosten, was zum Beispiel für eine neue U-Bahn-Linie nötig wäre. Und ungefährlicher wäre der Bau auch: Man erinnere sich an den Einsturz des Stadtarchivs vor zehn Jahren.

Hängt die Lösung der Verkehrsprobleme in der Luft?

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Zwei Ratsmitglieder, eine Idee

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"Rheinpendel" heißt die Idee der Ratsgruppe "GUT", bestehend aus zwei Personen. Viele andere ratsmitglieder, auch die parteilose Oberbürgermeisterin Reker, zeigen sich begeistert. Reker ließ ankündigen, man werde den Antrag "mit sehr großer Ernsthaftigkeit" prüfen.

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Das sagt "GUT" über die Finanzierung

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GUT: "Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist im Vergleich zu sämtlichen anderen Verkehrsträgern unschlagbar. Ein Seilbahnkilometer inkl. der Stationsinfrastruktur wird in der Regel mit 6 bis 8 Millionen Euro kalkuliert. Ein U-Bahnkilometer liegt bei etwa 250 Millionen Euro." Viel Leistung für "wenig" Geld (in 15 Jahren amortisiert, so GUT): Die Gondeln könnten "bis zu 7.000 Passagiere pro Stunde und Fahrtrichtung transportieren. Das entspricht Doppelgelenkbussen im Zwei-Minutentakt."

Ein Seilbahnsystem über eine Länge von 33,5 Kilometern mit 21 Stationen kann theoretisch über zwei Millionen Passagiere pro Tag befördern bei einer Taktdichte von ca. 30 Sekunden und der Annahme, dass jede Gondel an jeder Station komplett geleert und wieder befüllt wird. Letzteres entspricht nur der Theorie, doch selbst bei einem Zwanzigstel wären es noch 100.000 Passagiere pro Tag. Damit lassen sich zigtausende PKW- und Busfahrten ersetzen. Dabei laufen leistungsfähige Seilbahnen mit einer Geschwindigkeit bis zu 35 km/h. Die Strecke Bonner Verteiler bis Messe/Deutz ließe sich in rund 20 Minuten zurücklegen – stau- und ampelfrei sowie ohne Wartezeiten.

(Quelle: GUT)

Alle Infos der Fraktion zu ihrer Idee und eine Grafik mit den einzelnen Stationen findet ihr hier.

Rheinpendel – Die Veranstaltung:

12. März 2019, 19 Uhr im King Georg

Sudermanstr. 2, Nähe Ebertplatz

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