
Erste Urteile um illegales Waffenlager fallen
Im Prozess um das riesige illegale Waffenlager in Remscheid sollen am heutigen Mittwoch die ersten Urteile fallen: Zwei der drei Angeklagten hatten zuletzt am Wuppertaler Landgericht gestanden, beim Hauptangeklagten Maschinenpistolen und Munition gekauft zu haben.
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Für ihre Geständnisse war ihnen eine Haftstrafe zwischen zwei und vier Jahren zugesichert worden. Die Staatsanwaltschaft hat nun vier Jahre für den einen und zwei Jahre und zehn Monate für den anderen Mann gefordert. Die Verteidiger haben sich in beiden Fällen für niedrige Strafen ausgesprochen.
Der 60-jährige Hauptangeklagte hat ein Geständnisangebot des Gerichts abgelehnt. Sein Verfahren wird separat weitergeführt. Er soll in einem Remscheider Gebäude rund 300 scharfe Schusswaffen hinter Geheimtüren und Zwischenwänden gehortet haben.