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Remscheid: erste Urteile im Prozess um riesiges Waffen-Arsenal
© Polizei Wuppertal
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Remscheid: erste Urteile im Prozess um riesiges Waffen-Arsenal

Es geht um einen der größten Kriegswaffen-Funde der vergangenen Jahrzehnte in Deutschland. Am Wuppertaler Landgericht sind heute die ersten Urteile im Zusammenhang mit dem riesigen illegalen Waffenlager in Remscheid gefallen. Zwei 35 und 38 Jahre alte Männer müssen für zweieinhalb und dreieinhalb Jahre ins Gefängnis.

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Beide Männer hatten sich auf einen Deal eingelassen, der ihnen Haftstrafen zwischen zwei und vier Jahren zugesichert hat, wenn sie gestehen. Das haben beide getan. Sie hatten Maschinenpistolen und Munition beim Hauptangeklagten gekauft. Daher sind sie wegen des Handels mit Kriegswaffen verurteilt worden. Laut dem vorsitzenden Richter ließen die Geständnisse und die Aussagen der verdeckten Ermittler, an die sie geraten waren, keinen Zweifel an der Schuld der Männer. Gegen den 60-jährigen Hauptangeklagten läuft der Prozess weiter, ihm soll das Waffen-Arsenal gehören.

Der Fund hatte letzten Oktober bundesweit für Furore gesorgt. In dem Haus gab es Geheimtüren, hinter Zwischenwänden versteckte Räume und sogar Munition im Hohlraum eines Türrahmens.

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