
Erste Waldtagung im Oberbergischen Kreis
Über 200 Teilnehmer aus Forschung, Holzwirtschaft und Naturschutz haben am Wochenende auf Schloss Homburg über die Zukunft des Waldes beraten. Nach Stürmen, Trockenheit und Borkenkäfer-Befall gilt es, die Wiederbewaldung der kaputten Flächen klimastabil und auch für die Waldbauern sinnvoll und möglichst einheitlich zu gestalten.
Veröffentlicht: Montag, 02.03.2020 11:41
Der zuständige Kreis-Planungsdezernent Frank Herhaus sieht die Referate und Diskussionen als eine zwingend notwendige Grundlage für die anstehende Arbeit. Der Waldbauernverband hat angekündigt, eine solche Waldtagung als Vorbild für weitere, auch in anderen Landkreisen und Städten vorzuschlagen. Hans Hardt vom Verband forderte am Rande der Tagung eine Steuer, um die Entfernung von toten und kranken Bäumen zu finanzieren. Außerdem müsse wegen der Gefahren im Wald über ein Verbot des Pilz-Sammelns gesprochen werden.