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Erster Energie-Gipfel im Bergischen
© Rheinisch-Bergischer Kreis/Joachim Rieger
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Erster Energie-Gipfel im Bergischen

Wie gemeinsam die Energiekrise meistern? Dieser Frage haben sich beim ersten Energie-Gipfel des Rheinisch-Bergischen Kreises in Bergisch Gladbach knapp 50 Vertreter aus Kommunal- und Bundespolitik, der Wirtschaft und der Energieversorger gestellt.

Veröffentlicht: Montag, 22.08.2022 04:17

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Einig sind sich alle, dass jeder Bürger und jedes Unternehmen seinen Gasverbrauch so weit wie möglich senken muss. Viele Kommunen im Bergischen haben schon Maßnahmen ergriffen. Erste Schritte, die aber noch lange nicht genug sind, sagt Ulrich Groß von der rheinischen Netzgesellschaft, sie ist für das Strom- und Gasnetz im Bergischen verantwortlich: Sollen die Gasvorräte bei uns im Bergischen über den Winter reichen, muss wirklich jeder seinen Energieverbrauch runterfahren. 

Beispiele aus den Kommunen: In Hückeswagen werden das Schloss und die Paulus Kirche nicht mehr angestrahlt, in Wermelskirchen hat die Stadtverwaltung die Heizung im Rathaus abgestellt und Duschuhren an die Einwohner verteilt. Außerdem werden in Wermelskirchen jetzt Energiescouts ausgebildet, die den Bürgern Tipps zum Energiesparen geben sollen.

Weiteres Ziel soll sein, auch einkommensschwache Bürger satt und warm über den Winter zu bringen. Damit keinem die Heizung abgestellt werden muss, weil er seine Rechnungen nicht bezahlen kann, bieten die Energieversorger Ratenzahlungen an. Außerdem wird über Notfonds nachgedacht.

Die Situation verschärft sich durch die unzuverlässigen Gaslieferungen aus Russland. Gasprom will die Gaslieferung Ende August wegen Wartungsarbeiten erneut für drei Tage unterbrechen. 

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