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Erstochener Stadtmitarbeiter beigesetzt
© Brigitte Mackscheidt
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Erstochener Stadtmitarbeiter beigesetzt

Nach dem gewaltsamen Tod eines Mitarbeiters der Kölner Kämmerei im Dezember hat es am Montagvormittag eine Gedenkfeier für ihn gegeben. Oberbürgermeisterin Reker hat eine Ansprache gehalten und des Toten gedacht.



Veröffentlicht: Montag, 13.01.2020 09:23

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Die Stadtverwaltung habe einen beliebten und geschätzten Kollegen verloren, sagte sie. Und die Stadtkämmerin und sie selbst hätten einen Mitarbeiter verloren, für den sie Verantwortung getragen haben. Neben der tiefen Trauer laste auch diese Verantwortung schwer auf ihr, sagte Reker. Neben Oberbürgermeisterin Reker haben auch Stadtdirektor Keller und Stadtkämmerin Diemert die Kölner Verwaltung vertreten.

Der im Dezember erstochene 47-Jährige war Mitarbeiter der Kämmerei, er wurde von einem mutmaßlich psychisch kranken Mann beim Versuch Schulden einzutreiben erstochen.

Zur Gedenkfeier wurden mehrere Hundert Menschen erwartet, darunter auch Karnevalisten in Uniform und Mitglieder der Kölner Fetisch Szene. Angehörige und Familie haben um eine bunte Beisetzung im Sinne des Lebensstils des Ermordeten gebeten. 

Der 47-Jährige wurde nach der Gedenkfeier am Nordfriedhof beigesetzt.

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