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Erzbistum: Minus bei Kirchensteuer
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Kölner Dom
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Erzbistum: Minus bei Kirchensteuer

Das Erzbistum Köln zählt zu den reichsten Diözesen Deutschlands. Doch die finanzielle Lage wird zunehmend schlechter. Die vielen Kirchenaustritte in unserer Region haben zu einem deutlichen Minus bei den Kirchensteuereinnahmen geführt.

Veröffentlicht: Montag, 07.10.2024 10:46

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Das geht aus der Bilanz fürs Jahr 2023 hervor.

Die Kirchensteuer zählt zu den wichtigsten Finanzierungsquellen des Erzbistums. Diese Einnahmen sind im vergangenen Jahr um 34 Millionen Euro zurückgegangen- auf nun 655 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss liegt nur noch bei 5 Millionen Euro- im Jahr davor war er 6 mal höher, heißt es in der Bilanz. Das Erzbistum sorgt sich um seine Handlungsfähigkeit und überprüft daher Sparmaßnahmen in mehreren Bereichen. Ein Großteil der Kirchensteuer kommt den Gemeinden zugute und fließt in die Seelsorge, Instandhaltung und Personal. Auch Schulen, Kitas und die Caritas werden finanziell von der Kirche unterstützt. 


 

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