Erzquell-Brauerei: Freispruch im Kartellverfahren

Große Erleichterung bei der Erzquell-Brauerei in Wiehl-Bielstein: Das mittlerweile ein Jahrzehnt dauernde Kartellverfahren hat am Mittwoch ein Ende gefunden, und zwar mit einem Freispruch. Erzquell stand gemeinsam mit den Kölsch-Brauereien Gaffel und Früh vor dem Oberlandesgericht in Düsseldorf.

© Erzquell Brauerei Bielstein

Es ging um eine mutmaßliche Beteiligung an Preisabsprachen. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass es die beiden Belastungszeugen des Kartellamtes nicht für glaubwürdig hielt. Außerdem sei nicht beweisbar, dass der Geschäftsführer am vermeintlichen Tattag vor 15 Jahren überhaupt anwesend war.

Die Freude über das Urteil ist groß bei Erzquell: Es sei absolut richtig gewesen, in die Berufung zu gehen, da die Strafe des Kartellamtes bei 900.000 Euro lag, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Axel Haas. 

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