Fahrverbote für Köln vom Tisch

Autofahrer in unserer Region können aufatmen: Ein Fahrverbot in Köln ist vom Tisch. Wie am Mittwoch bekannt wurde, haben das Land NRW und die Stadt bereits Anfang Juni einen Vergleich mit der klagenden Deutschen Umwelthilfe geschlossen. Mit einem Maßnahmenpaket soll stattdessen für bessere Luft in der Stadt gesorgt werden.

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Um die Luft zu verbessern werden unter anderem die Parkgebühren in der Innenstadt auf vier Euro die Stunde erhöht – Gleiches gilt auch für den Stadtteil Deutz, wenn die Lanxess-Arena wieder öffnet. Außerdem sollen mehrere Autospuren in Köln in Radwege umgewandelt werden.

Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die Zahl an Autos in der Stadt zu reduzieren. Stattdessen sollen die Menschen aufs Bus, Bahn und Fahrrad umsteigen. Die bisherigen Maßnahmen der Stadt sollen dabei weiterverfolgt werden. Unter anderem will man über weitere Tempo 30 Zonen nachdenken, beispielsweise in der Alt- und der Innenstadt. Die Ein- und Ausfallstraßen werden davon allerdings nicht betroffen sein, betont Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Mit dem Vergleich hat sich die Revision des Landes gegen das letzte Urteil des Oberverwaltungsgerichts in Münster erledigt – das hatte im letzten September geurteilt, dass Fahrverbote verhängt werden müssen. 

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