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Finanzmisere: Unterstützung von Land und Bund gefordert
© Katja Effey - Radio Berg
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Finanzmisere: Unterstützung von Land und Bund gefordert

Der Oberbergische Kreis muss seinen Doppel-Haushalt für 2027 und 28 unter massivem Kostendruck aufstellen - und das trifft seine dreizehn Kommunen direkt: Die Kreisumlage soll deutlich steigen. Landrat Grootens und alle Bürgermeister*innen fordern deshalb gemeinsam mehr Unterstützung von Bund und Land.

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Laut aktuellem Plan soll die Kreisumlage – also der Betrag, den die Kommunen an den Kreis zahlen – im kommenden Jahr um mehr als vier Prozent auf fast 44 Prozent steigen. 2028 soll sie auf fast 46 Prozent hochgehen.

Hauptgrund dafür ist, dass der Kreis selbst deutlich mehr Umlage an den LVR zahlen muss: Nämlich fast 111 Millionen Euro – ein sattes Plus 14 Prozent. Hinzu kommen steigende Ausgaben im Sozial- und Jugendhilfebereich sowie Tarifsteigerungen.

Die Oberbergischen Bürgermeister warnen in diesem Zusammenhang eindringlich vor der finanziellen Belastung für die Kommunen: Vielen drohe dadurch die Haushalts-Sicherung.

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