Flirt-Geschichten aus dem Freibad

An einem heißen Sommertag gibt es kaum einen schöneren Ort als das Freibad. Einfach ins Wasser springen und endlich ein Mal abkühlen!

Doch für die meisten von uns war im Teenageralter der wichtigste Grund, ins Freibad zu gehen, die Jungs bzw. Mädchen. Das Freibad, der Flirt-Ort überhaupt!

Freibad Sommer Sonne schwimmen

Und das ist es heute noch, sagt Bademeisterin Svenja Hirschhausen. Sie ist deuschlandweit unterwegs und arbeitet zur Zeit im Freibad in Wermelskirchen-Dabringhausen. Sie sagt: das Balzverhalten junger Menschen im Teenageralter ist im Freibad heute immer noch so, wie es damals war. Vor allem, wenn es darum geht, Jungs / Mädchen zu beeindrucken, kommen uralte Traditionen zum Einsatz:

Da wird besonders toll mit einem versuchen Doppelsalto vom 3er oder 5er gesprungen oder da wird ganz besonders nett die "Arschbombe" gesetzt, damit das Mädchen das Kreischen anfängt und einem hinterherjagt.

Der "Arschbomenprofi" von heute trägt mittlerweile bis zu fünf Badehosen übereinander. Sollte eine Badehose zerplatzen, ist der Sprungkünstler immer noch gut angezogen.

Bademeisterin Svenja Hirschhausen beobachtet: Die Chance, dass der Platscher ins Herz der Angebeteten führt, ist 50 zu 50:

Wie beim Fischen. Entweder man kriegt den Fisch oder man kriegt ihn nicht. Entweder, man setzt die Arschbombe und hat Erfolg. Oder es war für zuviel und man hat für den Moment verloren.
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Erfolgsgeschichten

Ein Tipp von Svenja: Probiert das Besondere! Ihre Positivbeispiele: Ein Junge, der Erdbeeren und eine Luftmatratze in Eisform mitgebracht hat und das Mädchen darauf herumkutschiert hat - zwei Stunden!

Oder, ganz mutig: Ein anderer, der sein Herzblatt vor seinen Kumpels mit einer Rose überrascht und gefragt hat: Willst du mit mir gehen?"

Mutiger als der Sprung vom 10-Meter-Brett!

© Radio Berg
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