
Ford Köln: Verhandlungen spitzen sich zu
Es sind aktuell keine guten Zeiten bei Ford in Köln. Viele Beschäftige sorgen sich um ihren Arbeitsplatz, denn insgesamt sollen 2.900 Stellen wegfallen. Die IG Metall will möglichst gute Konditionen für die Betroffenen rausholen und jetzt den Druck auf die Ford-Führung erhöhen. Auch unbefristete Streiks stehen jetzt im Raum.
Veröffentlicht: Montag, 28.04.2025 14:41
Die Verhandlungen laufen nur schleppend und bezüglich der wichtigsten Punkte sei man sich immer noch nicht einig, so die IG Metall. Deswegen soll in der Vorstandssitzung am Dienstag über eine mögliche Urabstimmung entschieden werden. Sollte der zugestimmt werden, dann kann die Kölner Belegschaft selbst entscheiden, ob sie für befristete und unbefristete Streiks in Zukunft bereit ist. Grund für den Frust ist auch, dass Ford jetzt einen Wegfall des Kündigungsschutzes fordert - und zwar schon bis 2032. Dazu sei man nicht ohne weiteres bereit, so die IG Metall.