
Forderung: Finanzielle Hilfen für Bergische Sportvereine
Corona war schlimm – die aktuelle Energiekrise ist schlimmer. Zumindest aus Sicht der Sportvereine auch bei uns im Bergischen. Das sagt der Landessportbund NRW. Er fordert jetzt ein Hilfsprogramm, um die Existenzen der Vereine zu sichern.
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.09.2022 04:41
Spätestens Anfang 2023 müsse Geld fließen.
Egal ob Fußball, Tischtennis, Eishockey oder Schwimmen – viele Bergische Vereine könnten ohne finanzielle Hilfen einfach verschwinden, sagt LSB-Präsident Stefan Klett aus Wipperfürth. Vor allem für Vereine mit eigenen Anlagen könnten die Abschläge für Strom und Gas in kürzester Zeit das Aus bedeuten.
Der LSB schlägt jetzt einen Dreiklang vor: Die Vereine sind bereit selbst bis zu 20 Prozent Energie einzusparen, dazu kommt dann der Einsatz von Eigenmitteln und staatliche Hilfen. Die hatte es bei Corona gegeben, in der Energie-Krise bisher aber nicht. Eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge sei auch nicht einfach möglich, sagt der Landessportbund - denn: Die Mitglieder werden durch die steigenden Kosten auch privat getroffen.