
Forderung nach hartem Lockdown im Oberbergischen
Impfen und testen, statt schließen - das ist neben der Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln DIE Strategie im Oberbergischen gegen das Corona-Virus. Jetzt kommen massive Kritik von Seiten der Politik und Rufe nach einem harten Lockdown.
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.04.2021 08:50
In einer gemeinsamen Mitteilung fordern die Kreistags-Fraktionen von SPD, Grünen und Linken einen harten Lockdown. Die Fraktionen mahnen zur Eile: Das aktuelle Szenario sei bedrohlich, wenn man zu lange mit dem harten Lockdown warte, seien die Folgen gewaltig.
In der Mitteilung kritisieren die Fraktionen die aktuelle Regelung im Oberbergischen als unverantwortlich. Sie wollen einen zweiwöchigen harten Lockdown, um wieder auf eine Inzidenz unter 100 zu kommen. Aktuell liegt die Inzidenz im Oberbergischen bei über 155.
Außerdem sprechen sich die Fraktionen für eine festgelegte Teststrategie aus, um die erneute Ausbreitung des Virus zu verhindern. Für eine solche Strategie seien die bisher vorhandenen Strukturen im Kreis ebenfalls noch nicht ausreichend, so die Kritik.