Forschung für die Zukunft der bergischen Wälder

Hitze, Dürre aber auch Schädlinge setzen den Bergischen Wäldern seit Jahren zu. Seit 2010 wird die Zukunft des Waldes in der Region praktisch erforscht. Und zwar im Kölner Waldlabor zwischen Decksteiner Weiher und A4. Welche Bäume schaffen den Klimawandel oder werden heimische Arten ersetzen? Die Forstverwaltung sieht wichtige Erkenntnisse durch das Waldlabor.

Waldsterben
© Brigitte Mackscheidt

So könnten Esskastanie, Elsbeere oder auch Wildkirche in den städtischen Wäldern die Hitze und Trockenheit gut überstehen. Die Küstentanne aus Nordamerika könnte die Borkenkäfer geplagten Fichten in größeren Waldgebieten ersetzen und Exoten wie der japanische Blauglockenbaum sind als Alleskönner im Stadtgebiet einsetzbar. Auf einer Fläche von 30 Fußballfeldern werden Baumarten getestet, wie gut sie mit dem Klimawandel umgehen können. Untersucht wird auch, wie Wälder CO2 neutral als Energiequelle genutzt werden können. 

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