
Friseure bereiten sich auf mögliche Wiedereröffnung vor
Nach dem teilweisen Start der Schulen und des Einzelhandels bei uns im Bergischen, bereiten sich nun auch die Friseurläden auf ihren möglichen Neustart in der Coronakrise vor. Ab dem 4. Mai sollen die Betriebe laut des jüngsten Bund-Länder-Beschlusses öffnen dürfen. Die Vorbereitungen dafür laufen sehr gut, heißt es von der Friseurinnung Bergisches Land.
Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2020 13:19
Auf uns wartet eine völlig neue Situation und wir haben großen Respekt, sagt Obermeister Thomas Stangier. Die Friseure müssen bei einer Wiedereröffnung mehrere Hygiene. und Abstandsvorgaben erfüllen. Es gilt eine Schutzmaskenpflicht, Abstandsregeln zwischen den Schnittplätzen, am Empfang werden Schutzscheiben installiert und ein Haarschnitt ist nur nach Terminvergabe möglich. Und noch mehr wird sich künftig im Salon verändern, jeder Kunde muss die Haare im Laden gewaschen bekommen. Kosmetische Behandlungen wie Wimpernfärben oder die Bartrasur sind laut Friseurinnung verboten. Zeitschriften oder Getränke werden nicht mehr gereicht, und auch die Preise werden sich in jedem Fall erhöhen, sagt Stangier. Die Kosten durch die Vorschriften sind gestiegen, gleichzeitig bleiben die Kosten bei verminderten Einnahmen aber gleich, heißt es zur Begründung der Friseurinnung. 260 Betriebe gehören zur Friseurinnung Bergisches Land.
Bund und Länder haben zwar für Donnerstag eine neue Beratung angekündigt, Marcus Otto, der Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, glaubt aber, dass es bei einer Wiedereröffnung der Friseure ab Montag bleiben wird.