
Fünf-Punkte-Plan für den Wald
Die Aufforstung des Bergischen Waldes nach Sturm, Trockenheit und Borkenkäferplage ist in vollem Gange, bis wir die Auswirkungen sehen, werden aber noch Jahre bis Jahrzehnte vergehen. Der Oberbergische Kreis hat jetzt einen Fünf-Punkte-Plan vorgestellt, mit dem das Großprojekt angegangen wird.
Veröffentlicht: Dienstag, 11.08.2020 04:33
Neben der gezielten Aufforstung sollen Teile des Waldes der natürlichen Entwicklung überlassen werden. Außerdem bliebt ein Teil der toten Fichten stehen. Oberbergs Umwelt-Dezernent Frank Herhaus schreibt die Fichte auch noch nicht ganz ab. Zwar werde man die Fichte nicht mehr aktiv anpflanzen, aber wo sie von selbst wächst soll sie stehen bleiben. Denn Fichten produziere auch Baumaterial, dass in 60 oder 70 Jahren gebraucht wird, so Herhaus.
Insgesamt wird es aber mehr Laubbäume geben, die zu einem klimabeständigen Mischwald führen sollen.