Gaspipeline: Ärger um Rodungsarbeiten

Bei den Arbeiten zur umstrittenen Gaspipeline zwischen Bergisch Gladbach und Leverkusen-Hitdorf hat es in dieser Woche einen kurzen Baustopp gegeben. Hintergrund ist die Kritik von Anwohnern aus der Schlebuscher Waldsiedlung.

Sie hatten der Baufirma vorgeworfen, sich bei den Rodungsarbeiten nicht an Sicherheitsabstände zu den Häusern zu halten.

"Sicherheitshalber haben wir die Arbeiten am Dienstagnachmittag kurzzeitig gestoppt", heißt es vom Betreiber. Ein Ortstermin mit Polizei, Berufsgenossenschaft und Forstamt habe am Mittwoch aber gezeigt, dass alles nach Vorschrift läuft. Die Arbeiten gehen deshalb wie geplant weiter. Der kurze Baustopp ist nicht der erste Zwischenfall beim Bau der umstrittenen Pipeline: im Sommer hatten Arbeiten im Bereich der A3 bei Opladen dafür gesorgt, dass die Autobahn abgesackt ist. Wie lang die Reparatur-Arbeiten hier noch dauern, ist weiter unklar. ​

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