
Gastro- und Tourismusverbände fordern Umdenken in der Corona-Politik
Die Gastronomie im Bergischen und ganz NRW braucht die Perspektive, trotz Corona offen bleiben zu können! Das fordert der Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA und Tourismus NRW. Dafür haben sie sich in einem offenen Brief an die Landesregierung gewandt.
Veröffentlicht: Freitag, 30.07.2021 12:36
Es muss dringend einen Wechsel in der Corona-Politik geben, heißt es in dem Brief. Öffnungen und Schließungen könnten nicht mehr alleine von den Inzidenzwerten abhängig gemacht werden, alleine schon durch die steigenden Impfzahlen und die geringe Quote von schweren Corona-Verläufen. Erneute Schließungen seien eine psychologische und wirtschaftliche Katastrophe für die Branche. Die Verbände verweisen auf Corona-bedingte Umsatzeinbrüche von zeitweise über 80 Prozent. Auch die Zahl der Beschäftigten sei dramatisch zurückgegangen. Die Branchen sichern zudem Unterstützung bei den Impfkampagnen zu.