Gastronomie: Personalmangel nach Lockdown

Im Rheinisch-Bergischen Kreis sind Restaurants, Cafes und Kneipen auch innen geöffnet, im Oberbergischen Kreis ist das ab Donnerstag wieder erlaubt. Doch vielen Wirten fehlt das Personal.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Nordrhein sagt: "Auch im Bergischen ist die Personalsituation sehr angespannt".

Viele Mitarbeiter konnten während der monatelangen Schließungen nicht gehalten werden, vor allem Minijobber. Denn: Sie haben kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Viele haben sich daher umorientiert und einen neuen Job gesucht, zum Beispiel in Impf- und Testzentren.

Schon vor der Pandemie hat es ein Personalproblem in der Gastronomie gegeben, sagt der DEHOGA, durch Corona ist das aber noch einmal verstärkt worden.

Weil Personal fehlt, aber auch weil durch immer noch fehlende Veranstaltungen und geltende Kontaktregeln weniger Gäste kommen, versuchen viele Betriebe ihre Unkosten erst einmal gering zu halten und bieten vorerst nur kleine Karten an.  

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