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Geflügelhalter in Alarmbereitschaft
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Geflügelhalter in Alarmbereitschaft

Hühner- und Geflügelhalter im Bergischen sind alarmiert. Die Geflügelpest breitet sich im Bergischen aus. In der letzten Woche hat es den ersten Ausbruch in Reichshof gegeben, in dieser Woche dann in Morsbach, in Bergisch Gladbach und im benachbarten Rhein-Sieg-Kreis.

Veröffentlicht: Donnerstag, 10.11.2022 05:43

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Die oberbergischen Veterinärämter raten allen Haltern im Bergischen ihre Hühner, Enten und Co vorsorglich von Zugvögeln und deren Hinterlassenschaften fernzuhalten.

"Aufstallen" heißt das Zauberwort. Das ist im Oberbergischen Pflicht für die Geflügelhalter in den 3- Kilometer-Schutzzonen rund um die Ausbruchsorte und auch in den 10-Kilometer-Überwachungszonen. Hier kontrollieren die Veterinärämter aktuell auch, ob das eingehalten wird.

Im Rheinisch Bergischen hingegen gilt diese Pflicht laut aktuellen Kreisangaben NUR in der 3- Kilometer-Schutzzone rund um dien jeweiligen Ausbruchsort.

Generell können alle Geflügelhalter aber dazu beitragen, dass sich die Geflügelpest nicht weiter im Bergischen verbreitet - sie sollten ihre Tiere am besten vorsorglich vorerst im geschlossenen Stall halten. Oder das Gehege muss von oben abgedeckt und an den Seiten mit Netzen oder engmaschigem Draht versehen werden, so dass kein Virus über den Kot oder Wildvögel in das Gehege gelangen kann.

Wenn ein Bestand befallen ist, müssen alle Tiere getötet werden. In Reichshof waren das zum Beispiel 380.

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