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Geflügelpest: Alle Halter müssen mit Kontrollen rechnen
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Das TV-Huhn "Sieglinde" wurde von einem Hund getötet. Ihre Besitzerin forder 4.000 Euro Schadensersatz vom Hundebesitzer.
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Geflügelpest: Alle Halter müssen mit Kontrollen rechnen

Seit Mittwoch haben Hühner, Enten und Co und ihre Halter in weiten Teilen des Oberbergischen ein Problem: Wegen der Geflügelpest, die in Wipperfürth ausgebrochen ist, müssen die Tiere im Stall gehalten werden. Oder sie müssen einen Auslauf haben, der überdacht ist und keinen Kontakt mit freilebenden Vögeln zulässt.

Veröffentlicht: Freitag, 04.02.2022 05:21

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Zehn Tierärzte des Oberbergischen Kreises überprüfen seit Mittwoch, ob diese Regeln auch eingehalten werden.

Aktuell müssen sich zunächst die 79 Betriebe in der 3-Kilometer-Sperrzone in Wipperfürth auf Kontrollen einstellen. Die Tierärzte sehen nach, ob alles korrekt befolgt wird und sprechen auch über die Hygieneregeln wie Extra- Schuhe für den Stall. 

Danach geht`s dann zu den 535 Geflügelhaltern in der Überwachungszone. Und das sind nur die gemeldeten Halter. Auch die Ordnungsämter fahren herum und haben ein Auge auf verbotenerweise frei herumlaufende Hühner und Co.

Geflügel muss beim Kreis angemeldet werden.

Viele Halter holen das gerade nach, melden beide Kreise.

Zur Überwachungszone gehören Teile von Hückeswagen, Rade, Marienheide, Lindlar, Gummersbach, Wermelskirchen und Kürten.


 

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