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Geiselnahme in Berliner Supermarkt
© Carsten Koall/dpa
Der Supermarkt ist großräumig abgesperrt.
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Geiselnahme in Berlin: Was wir wissen und was nicht

Ein Mann hält seit Freitagabend eine Frau in einem Supermarkt in Berlin in seiner Gewalt. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Was bislang bekannt ist und welche Fragen noch offen bleiben.

Veröffentlicht: Samstag, 11.07.2026 04:33

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Kriminalität

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Berlin (dpa) - In einem Supermarkt im Süden Berlins hält ein Mann seit dem späten Freitagabend eine Frau als Geisel. «Der Mann ist noch mit der Frau im Supermarkt, wir sind weiterhin vor Ort», sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr. Da der Einsatz noch läuft, gibt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nur wenige Informationen preis. Was zu dem Vorfall bislang bekannt ist, und welche Fragen noch offen bleiben: 

Was wir wissen

  • Tat: Laut Polizei brachte der Täter die Frau kurz nach 22 Uhr in dem Supermarkt in seine Gewalt und bedrohte sie. Die Polizei spricht von einer Geiselnahme. Der Mann und die Frau befinden sich weiterhin in dem Supermarkt.
  • Kommunikation mit dem Täter: Die Polizei hat weiter Kontakt zu dem Geiselnehmer. 
  • Ort: Ort der Geiselnahme ist ein Rewe-Supermarkt in Berlin-Marienfelde an der Ecke zwischen der Hildburghauser Straße und dem Tirschenreuther Ring. Marienfelde liegt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg am südlichen Rand der Hauptstadt. 
  • Einsatz: Die Polizei ist im Großeinsatz. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) ist vor dem Gebäude positioniert. Zahlreiche Polizeifahrzeuge, Rettungswagen und die Feuerwehr sind vor Ort.
  • Mögliche Zeugen: Hinter der Absperrung harrten einige Angestellte des Supermarkts aus, die nach dpa-Informationen zum Zeitpunkt des Vorfalls im Laden waren. 
  • Weitere Betroffene: Die Polizei geht davon aus, dass sich keine weiten Personen in dem Supermarkt befinden. 
  • Anwohner: Für Menschen in der Umgebung besteht laut Polizei keine Gefahr. 

Was wir nicht wissen

  • Identitäten: Unklar ist, wer der Geiselnehmer konkret ist. Auch zur Identität der Frau machte die Polizei keine Angaben. 
  • Motiv: Zu den Hintergründen und dem möglichen Motiv der Tat ist nach Angaben der Polizei bislang noch nichts bekannt.
  • Waffe: Mit Verweis auf Gespräche mit Anwohnern berichtet die «Bild»-Zeitung, der Marktleiter habe angegeben, eine Waffe gesehen zu haben. «Das sind Gerüchte, die wir nicht kommentieren», sagte der Polizeisprecher. 
  • Verletzte: Ob die Geisel verletzt wurde oder medizinische Hilfe benötigt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. 
  • Forderungen: Ob der Geiselnehmer konkrete Forderungen gestellt hat, war zunächst unklar. «Auch das ist alles Gegenstand der laufenden Ermittlungen.» 
  • Verhandlungsstand: Zwar bestätigt die Polizei Kontakt zum Geiselnehmer, doch Details zum Inhalt und Fortschritt dieser Gespräche wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt.
  • Ende des Einsatzes: Wann der Einsatz beendet ist, ist derzeit nicht abzusehen. Ebenso ist unklar, ob es bereits Teilerfolge oder gescheiterte Versuche der Polizei gab, die Geisel zu befreien.
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© dpa-infocom, dpa:260711-930-368495/1
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Geiselnahme in Berliner Supermarkt
© Carsten Koall/dpa
Für Menschen in der Umgebung besteht laut Polizei keine Gefahr.
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