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Gemischte Bilanz zur Notdienst-Reform im Oberbergischen
Symbolbild
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Gemischte Bilanz zur Notdienst-Reform im Oberbergischen

Seit Anfang des Jahres gilt die Notdienst-Reform im Oberbergischen, die unter anderem die Fahrdienste im ärztlich Notdienst neu regelt. Die erste Bilanz fällt – wenig überraschend – gemischt aus.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.07.2024 04:04

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Der Oberbergische Hausärzte- und Hausärztinnen-Verband übt Kritik, die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein spricht von einem reibungslosen Ablauf beim ambulanten Notdienst. Laut Hausärzteverband klagen einige Kollegen gegen die KV. Dabei geht es weiter um den Vorwurf, dass der Verband bei der Entscheidung über die Reform nicht mit im Boot saß. Beim Notdienst habe es seit Inkrafttreten der Reform eine absehbare Verschiebung gegeben, sagt der Verband: Es sei immer häufiger der Rettungs-Dienst angefordert worden – egal ob nötig oder nicht. Laut Ärzten aus Bergneustadt und Rade haben auch sie den Rettungsdienst alarmieren müssen, da ihr Weg zu lang gewesen wäre um zeitgerecht beim Patienten zu sein. Diese unnötigen Einsätze würden für weiter steigende Kosten sorgen. Die KV sieht sich mit ihrer Reform bestätig. Sie spricht von einer signifikanten Entlastung der Ärzte vor Ort: die Zahl der Dienste sei bei gleicher Zahl an Patientenkontakten um mehr als ein Viertel gesunken. Mit der Notdienst-Reform sind die Zeiten der Notdienstpraxen an den Kliniken in Wipperfürth und Waldbröl reduziert und der Nachtfahrdienst für die diensthabenden Ärzte auf den kompletten Kreis ausgeweitet worden.

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