Gesperrte Autobahnen im Rheinland- Zwischenbilanz zwei Monate nach der Unwetterkatastrophe

Das Pendeln etwa nach Köln bleibt für viele Autofahrer im Bergischen eine Geduldsprobe. Zwar sind die Autobahnen in Rhein und Oberberg durch das Hochwasser Mitte Juli nicht beschädigt worden, aber in der Umgebung bleiben wichtige Abschnitte noch Monate gesperrt oder sind wegen der Schäden nur eingeschränkt nutzbar. Die Autobahn GmbH hat am Vormittag ihre Zwischenbilanz vorgestellt.

Es gibt aber auch Positives zu berichten. Ab kommendem Dienstag wird die A61 zwischen Kerpen und Meckenheim in Richtung Koblenz wieder geöffnet. Das werde den Verkehr im Kölner Westen und dem Fernverkehr deutlich entlasten, heißt es. Auch der Schwerlastverkehr müsse dann nicht mehr über die A4 ausweichen. Weil die Gegenrichtung nach Venlo und die 1 zwischen Erfttal und Hürth aber weiter gesperrt bleiben, werden die Pendler auf dem Kölner Autobahnring, speziell der A3 und der A 555 insgesamt weiter gute Nerven brauchen.