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Geständnis nach Sprengsatzfund in RB 25
© Radio Berg
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Geständnis nach Sprengsatzfund in RB 25

Nach dem Fund eines Sprengsatzes in der RB 25 in Deutz am letzten Samstag, hat der 21-jährige Verdächtige gestanden. Das haben Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt. Als Motiv gab der Mann Unzufriedenheit mit seiner sozialen Lage an.

Veröffentlicht: Samstag, 10.10.2020 07:00

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Demnach wollte er mit der Tat öffentliche Aufmerksamkeit erregen. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund. Da der 21-jährige nicht vorbestraft ist und es keine Haftgründe gibt, hat die Polizei ihn nach der Vernehmung, der erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Gefährderansprache entlassen.

Der Mann muss sich wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten. Ihm wird vorgeworfen, den verdächtigen Gegenstand in der Regionalbahn abgelegt zu haben. Die Polizei soll dem Mann durch Auswertung von Videoaufnahmen an den Bahnhöfen auf die Schliche gekommen sein. Die letzte Fahrt der RB 25 vor dem Fund ging von Gummersbach nach Köln. Der Sprengsatz, der beim Putzen auf einer Toilette gefunden war, war nicht zündfähig. 

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