Gladbach: Keine Hau-Ruck-Entscheidungen über Zanders-Gelände

Nach dem Aus der Papierfabrik Zanders in Bergisch Gladbach geht es unter anderem um die Frage, was langfristig mit dem Areal mitten in der Stadt in Zukunft passiert. Es braucht eine umfassende Strategie zur Nutzung des 37 Hektar großen Geländes.

Zanders Gelände Bergisch Gladbach
© Radio Berg

Die Stadt Bergisch Gladbach hätte das verwaiste Gelände längst verkaufen können - will aber nicht, sagt Bürgermeister Frank Stein im Pressegespräch. Er will die Sache wohlüberlegt angehen:

Alle, die mich ansprechen und mir sagen "Mensch, wir würden hier gerne Grund erwerben - vielleicht alles oder ein Teil", denen sage ich: Geduld, Geduld. Zunächst einmal muss diese Stadt selbst einen Plan entwickeln. Wir müssen mit den Bürgerinnen und Bürgern intensiv darüber reden. Und wenn wir am Ende genau wissen was wir wollen, dann bin ich natürlich auch dafür das privaten Investoren an die Hand zugeben. Das dann aber mit ganz klaren Vorgaben und dann geht es über die Qualität und nicht übers Geld.

Verkauft würde nicht, um externe Investoren noch reicher zu machen, als sie schon sind, sondern um das zu tun, was gut für die Stadt ist, so Stein.

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