
Gladbach: Mann muss nach Attacke mit Beil in Psychiatrie
Dieser Fall in Bergisch Gladbach hatte für viel Aufsehen gesorgt: Im September soll ein Mann einen 55-Jährigen in dessen Restaurant mit einem japanischen Fleischhackbeil angegriffen und dabei lebensbedrohlich verletzt haben. Die Verhandlung am Kölner Landgericht zu dieser Tat, die laut Anklage in einem Eifersuchtswahn verübt wurde, ist heute erstmal zu Ende gegangen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.04.2025 14:23
Der Tatvorwurf: versuchter Mord. Allerdings gab es heute kein Urteil. Sondern die Entscheidung, dass der Beschuldigte in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll. Demnach sei er nicht schuldfähig gewesen. Den Angriff auf den Koch soll er im Wahn verübt haben – er leidet wohl an einer paranoid-halluzinatorischen Psychose. Die Staatsanwaltschaft hatte im Verlauf der Verhandlung die Unterbringung beantragt, dem wurde heute stattgegeben. Das Opfer konnte bei dem Angriff wohl Schlimmeres verhindern. Trotzdem trug der Mann schwere Verletzungen am Arm davon und kann seitdem nicht mehr als Koch arbeiten.