
Großübung im Kölner RheinEnergie-Stadion
Ein massives Aufgebot an Einsatzkräften ist am Mittwoch rund um das RheinEnergie-Stadion in Köln unterwegs: Statt Fußball läuft seit acht Uhr eine europäische Großübung. Bei der Bevölkerungsschutz-Übung geht es darum, wie gut wir mit chemischen, biologischen oder nuklearen Gefahren umgehen können.
Veröffentlicht: Mittwoch, 03.06.2026 06:23
Rund 800 Einsatzkräfte und 400 Statisten üben den Ernstfall. Trainiert wird unter anderem der Umgang mit einem Szenario, bei dem Menschen, Fahrzeuge oder Geräte dekontaminiert werden müssen, nachdem sie Kontakt mit gefährlichen Substanzen hatten – zum Beispiel durch Chemie- und Biowaffen oder nukleare Angriffe.
Bei der Übung probt eine ganz neue EU-Spezialeinheit, die gerade in Deutschland geformt wird, ihr Können, sagt das Technische Hilfswerk. Eingesetzt werden soll sie gezielt bei chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahren. Gestellt wird sie vom Technischen Hilfswerk (THW), der Bundespolizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.