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Gülle Gau 2024: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
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Gülle Gau 2024: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Rund zwei Jahre nach dem Gülle-Desaster an der Neyetalsperre zwischen Halver und Wipperfürth gibt es jetzt juristische Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat Anklage gegen einen 50-jährigen Mann erhoben - wegen vorsätzlicher Gewässerverunreinigung im besonders schweren Fall.

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Dem Mann wird vorgeworfen, im September 2024 rund 225 Kubikmeter - also 225.000 Liter - Gülle absichtlich auslaufen gelassen und anschließend mit Regenwasser in den Neyebach gespült zu haben, um die Herkunft zu verschleiern. Spuren soll er danach mit Erdaufschüttungen verdeckt haben. Die Folge war ein massives Fischsterben im Bach, der in die Neyetalsperre mündet - ein Baustein der regionalen Trinkwasserversorgung.

Zusätzlich soll der Mann zwischen 2021 und 2024 mehr Rinder gehalten haben als genehmigt. Die Staatsanwaltschaft hat die Einziehung von rund 14.000 Euro beantragt. Geld, das der Mann durch das illegale Ablassen der Gülle und das Betreiben des Hofs ohne nötige Genehmigung gespart haben soll. Verhandelt wird vor der Umweltstrafkammer des Landgerichts Dortmund.

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