Anzeige
Gülle-Unfall: Hunde sollten der Neye fern bleiben
© Volker Leipzig, NABU
Teilen:

Gülle-Unfall: Hunde sollten der Neye fern bleiben

Das Entsetzen nach der erneuten Gülle-Katastrophe in der Neye bei Wipperfürth ist groß und es sind noch viele Fragen offen. Mehrere hunderttausend Liter Gülle waren am Wochenende vom Hof eines Landwirts in Halver-Kotten in den Neyebach gelangt und haben hier - wie schon im Jahr 2015 - für große Zerstörung gesorgt. In welchem Ausmaß die Neyetalsperre beschädigt wurde, müssen die laufenden Messungen erst noch zeigen.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.09.2024 11:36

Anzeige

In den nächsten 14 Tagen rechnet der Remscheider Energieversorger EWR als Eigentümer der Neyetalsperre mit aussagekräftigen Ergebnissen zu den Schäden. Die EWR und der Wupperverband betonen erneut, dass das Trinkwasser trotz des Gülle Gaus nicht beeinträchtigt ist.

Aufpassen sollten jedoch die Hundebesitzer. Ihnen wird dringend geraten ihre Hunde von der Neye fernzuhalten, da das verschmutzte Wasser gesundheitsgefährdend sein könnte. Schon vor neun Jahren waren 1,7 Millionen Liter Gülle von Halver aus in die Neye gelaufen. Der Gülle-Gau gilt als die schlimmste ökologischen Katastrophe der Nachkriegszeit im Bergischen.


Anzeige
Anzeige
Anzeige