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Rathaus Gummersbach
© Stadt Gummersbach
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Gummersbach macht dicht

Die Stadt Gummersbach hat am Freitag annähernd alle städtischen Institutionen und die, auf die sie direkten Einfluss hat, die öffentliches Publikum generieren, geschlossen. Das betrifft u.a. die Schwimmbäder wie das Gumbala, Kulturstätten wie die Halle 32 sowie die Volkshochschule und die Stadtbücherei.

Veröffentlicht: Freitag, 13.03.2020 12:44

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Bürgermeister Frank Helmenstein möchte aktiv Maßnahmen ergreifen, bevor der erste Gummersbacher mit dem Corona-Virus infiziert ist, um dann nicht reagieren zu müssen.

Helmenstein will in der kommen Woche prüfen, ob er Veranstaltungen auch unter tausend Zuschauern verbieten kann. Auf die landesweite Schul- und Kita-Schließung ist die Stadt zwar so gut es geht vorbereitet, so Schuldezernent Raoul Halding-Hoppenheit, aber 7.000 Schüler und 2.000 Kindergarten-Kinder zu betreuen, das gehe nicht. Man prüfe daher derzeit inwiefern für Eltern in sogenannten systemkritischen Berufen eine Art Notbetreuung für deren Kinder gewährleistet werden kann, aber es sei völlig klar, dass damit nicht der Sinn der Schließung konterkariert werden dürfe, so Halding-Hoppenheit weiter.

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"Stunde der Solidarität"

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"Dies ist die Stunde der Solidarität und eine Zeit, in der wir in besonderem Maße füreinander einstehen müssen", sagt Bürgermeister Frank Helmenstein. Jetzt gehe es darum "vor der Lage" zu sein und alles zu unternehmen, um die Ausbreitung des SARS CoV2 zu verlangsamen. Die Halle 32 bleibt zunächst bis einschließlich 19. April 2020 für Veranstaltungen geschlossen. Das Gumbala und das Schwimmbad Derschlag bleiben vom 14.März bis zunächst 19. April 2020 zu.

Veranstaltungen der VHS Gummersbach finden zunächst bis einschließlich 19. April 2020 nicht statt.

Veranstaltungen in der Kreis- und Stadtbücherei (Vorlesen, Bilderbuchkinos, Vorträge) sind für März und April abgesagt.Im Seniorentreff der Stadt Gummersbach finden zunächst bis zum 19. April keine Veranstaltungen statt. Die Übungen der Jugendfeuerwehr Gummersbach fallen zunächst bis Ende März aus.

Bürgermeister Frank Helmenstein erwartet von Land und Bund Maßnahmen-Pakete, die den Kommunen bei der Notfallbetreuung für Kinder als auch bei der Unterstützung der Wirtschaft helfen.

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