
Gummersbach: Neues Mehrwegsystem in der Gastronomie
Mehrweg statt Einweg in der Gastronomie. Und zwar überall in der Stadt. Das will die Stadt Gummersbach erreichen. Möglich machen soll das ein neues Konzept, dass die Arbeitsgruppe „Gummersbach bleibt sauber“ erarbeitet hat, sagt Gummersbachs Bürgermeister Frank Helmenstein – so sollen die rund 30 Kubikmeter Verpackungsmüll, die pro Woche in der Stadt anfallen, reduziert werden.
Veröffentlicht: Freitag, 04.11.2022 12:00
Bisher machen bereits 17 Cafés und Restaurants mit. Das Prinzip ist einfach: Die Gastro-Betriebe werden mit To-Go-Behältern ausgestattet, auf die ein QR Code geklebt ist. Die werden dann einmal vom Kunden und vom Betrieb gescannt, damit er weiß, wo sie sind. Innerhalb von zwei Wochen müssen sie dann bei einem Teilnehmenden Betrieb zurückgegeben werden.
Die teilnehmenden Betriebe zahlen dabei nur für die Nutzung des Systems - dadurch sparen sie Kosten, weil sie keine Einwegprodukte mehr einkaufen müssen. Betriebe, die sich noch bis zum 15. November für das System anmelden, müssen keine Startgebühren zahlen. Ein weiterer Grund für die Einführung des einheitlichen Mehrweg-Systems: Ab Januar sind Betriebe ab einer gewissen Größe gesetzlich dazu verpflichtet, für ihren Außer-Haus-Verkauf eine Mehrweg-Alternative anzubieten.