
Gummersbach: OVAG engagiert Sicherheitsdienst
Der 24-Jährige, der im Februar am Gummersbacher Busbahnhof erstochen wurde, ist nur die Spitze des Eisbergs: Zuletzt hatte es in Gummersbach und rund um den Gummersbacher Busbahnhof einige Vorfälle gegeben, die das Sicherheitsgefühl vieler Menschen deutlich gemindert haben. Darauf reagiert jetzt scheinbar auch die Oberbergische Verkehrsgesellschaft – kurz OVAG. Sie hat einen Sicherheitsdienst beauftragt, der den Busbahnhof im Blick haben soll.
Veröffentlicht: Mittwoch, 02.10.2024 14:51
Der Sicherheitsdienst soll Ansprechpartner für Busfahrerinnen und -Fahrer, aber auch die Fahrgäste sein, schriebt die OVAG. Er ergänze die regelmäßigen Streifen von Polizei und Ordnungsamt. Vorerst ist der Dienst von 10 Uhr vormittags bis 1 Uhr nachts im Einsatz. Die Einsatzzeiten und der Umfang werden regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst.
Die OVAG bezeichnet den Gummersbacher Busbahnhof als zentrale Mobilitäts-Drehscheibe im Kreis, die tausende Menschen täglich passieren. Wo so viele Menschen aufeinanderträfen, könne es auch zu Konflikten kommen, sagt sie zur Begründung der Einführung.