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Gutachten zu Finanzaffäre liegt vor

Die Finanzaffäre bei der Kölner Handwerkskammer droht zur Schlammschlacht zu werden. Durch undurchsichtige Geldgeschäfte mit einer Tochterfirma soll der Kölner Handwerkskammer ein Millionen Schaden entstanden sein.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.05.2019 14:48

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Der ehemalige Geschäftsführer Ortwin Weltrich widerspricht und will sich juristisch wehren. Im März waren unter anderem fehlerhaft gebuchte Personalkosten in einer Tochtergesellschaft für Entwicklungshilfe aufgefallen. Die Kammer trennte sich daraufhin von den Geschäftsführern. Seitdem wird darüber gestritten, wie hoch der Schaden tatsächlich ist und ob die Unregelmäßigkeiten hätten auffalllen müssen.

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Schaden in Millionenhöhe

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Handwerkskammer Präsident Wollseifer stellte am Donnerstag ein entsprechendes Gutachten der "ACT Audit Wirtschaftsprüfungsgesellschaft" vor. Demnach sei der Kammer im Zeitraum 2009 bis 2018 durch Fehlverhalten des ehemaligen Hauptgeschäftsführers Weltrich beziehungsweise seines Stellvetreters ein Schaden von rund 1,1 Millionen Euro entstanden. Weltrich widerspricht, der Schaden sei mit maximal 120. 000 Euro viel geringer. Der ehemalige Geschäftsführer der Kammer und auch der Tochtergesellschaft will berufsrechtliche Schritte gegen den Wirtschaftsprüfer prüfen lassen.

 

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