Handball: Bundesliga-Manager diskutieren

Die Manager der 39 Clubs aus den ersten beiden Bundesligen beraten Mittwoch und Donnerstag auf einer HBL-Mitgliederversammlung in Köln über den Neu-Start; so auch Christoph Schindler vom Zweitligisten VfL Gummersbach.

© VfL Gummersbach

Ob die neue Saison wie geplant Anfang Oktober beginnen kann, steht noch nicht endgültig fest. Deshalb geht es um den Spielplan, die Koordination von Liga, Pokal, Europacup und WM.

Es wird beraten, wie die finanzielle Schieflage der Vereine nach dem Saison-Abbruch in den Griff zu bekommen und ihr Überleben zu sichern ist. Auch soll ein Hygiene-Konzept verabschiedet werden, das die Gesundheitsbehörden möglichst akzeptieren.

V.a. geht es darum Rahmenbedingungen zu schaffen, um vor Zuschauern spielen zu können. VfL-Manager Christoph Schindler hält die Schwalbe-Arena da grundsätzlich für gerüstet. Mit personalisierten Eintritts-Karten und nachvollziehbaren Sitz-Plätzen plus mehreren möglichen Ausgängen gebe es in Gummersbach sehr gute Voraussetzungen. Allerdings werden wohl keine Stehplätze und keine Auswärts-Fans zugelassen.

Viele Vereine halten eine Auslastung um die 20 bis 25% für umsetzbar. Das wären in der 4.000 Zuschauer fassenden Schwalbe-Arena 800 bis 1.000 Fans.

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