
Handball: Neuer VfL-Keeper schon verletzt
Der VfL Gummersbach hat schon zu Beginn der Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison einen Verletzungs-Schock zu verkraften: der neue Torwart Daniel Rebmann, 29, von Frisch Auf Göppingen gekommen, hat sich schwer am Fuß verletzt.
Veröffentlicht: Montag, 17.07.2023 11:05
Bereits drei Tage nach Start der Vorbereitung hat der VfL Gummersbach gleich mit zwei Ausfällen zu kämpfen. So zog sich Neuzugang Daniel Rebmann bereits kurz nach dem Trainings-Auftakt einen Sehnenriss am Fuß zu und konnte die anschließenden Einheiten mit der Mannschaft nicht bestreiten. Der Torhüter des VfL fällt mindestens für die nächsten sechs Wochen aus.
Ebenfalls pausieren muss derzeit Tom Kiesler. Das Gummersbacher Abwehr-Bollwerk laboriert an einer Hirnhaut-Entzündung und ist die Reise ins einwöchige Trainingslager nach Südtirol nicht angetreten. Der 22jährige wird derzeit medikamentös behandelt und befindet sich zur Beobachtung im Krankenhaus. Eine Entlassung ist für Ende der Woche angedacht.
Außderdem verlässt erwartungsgemäß der langjährigen Kreisläufer Jonas Stüber den VfL. Der Vertrag mit dem 24jährigen wurde einvernehmlich aufgelöst. Ab sofort wird Stüber das Trikot des ASV Hamm überstreifen. „Als allererstes möchte ich mich bei Jonas für die letzten Jahre bedanken und für all das, was er für diesen Verein getan hat“, äußert sich VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler: „Er war Publikumsliebling und sowohl auf als auch neben dem Spielfeld ein ganz wichtiger Faktor. Deshalb werden wir ihn auch noch einmal vor den Fans gebührend verabschieden.“
Für Stüber geht am Saisonende eine besondere achtjährige Reise in Gummersbach zu Ende. Der Kreisläufer kam 2015 aus Hildesheim ins Oberbergische und durchlief alle Nachwuchs-Mannschaften ab der U17, ehe er vor drei Jahren den Durchbruch in den Bundesliga-Kader schaffte. „Ich wünsche Stübi von Herzen das Beste und natürlich auch alles Gute in Hamm. Er ist einer meiner absoluten Lieblingsspieler, seitdem ich hier bin. Stübi ist ein unglaublich toller Typ, überragend für die Mannschaft und einer der beliebtesten Spieler in der Kabine“, charakterisiert VfL-Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson seinen scheidenden Schützling.
Nach seiner langen Zeit im Oberbergischen drückt Stüber selbst seine Dankbarkeit aus: „Nach acht Jahren hier in Gummersbach möchte ich mich beim gesamten Verein bedanken und ihnen alles erdenklich Gute für die Zukunft wünschen.“ Nachdem er 2019 noch als Jugendspieler und Fan den Abstieg seiner Mannschaft hinnehmen musste, war Stüber maßgeblich am ersehnten Wiederaufstieg in die 1. Liga im vergangenen Sommer beteiligt. „Ich bin in Gummersbach groß geworden und durfte nach dem Abstieg mein ganz persönliches Ziel gemeinsam mit dem Verein erreichen und den VfL zurück in die 1. Liga bringen. Dafür möchte ich mich nochmals bedanken, dass mir das Vertrauen geschenkt wurde Teil dieser Mannschaft und dieses Vereins gewesen zu sein. Ich habe jede Sekunde genossen, in der ich dieses Trikot tragen durfte. Nun stelle ich mich jetzt einer neuen Herausforderung, auf die ich mich freue und an der ich wachsen werde“, so der Kreisläufer: „Ich habe immer versucht authentisch und ehrlich zu sein und mich so zu geben, wie ich bin. Darum muss ich auch klar sagen, dass mir dieser Abschied mehr als schwerfällt. Ich hoffe, dass ich es geschafft habe die VfL-Fans mit meiner Art mitzureißen und zu begeistern, womit wir bei dem wichtigsten Teil dieses Vereins sind. Danke an jeden einzelnen Fan, der den VfL und mich unterstützt hat und vielleicht weiter unterstützen wird. Danke für viele tolle Momente und eine immer wieder volle und ohrenbetäubende Schwalbe-Arena, in die ich gerne wiederkomme, ob als Zuschauer oder als Spieler.“

