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Handball: VfL feiert Auswärts-Sieg in Franken
© Radio Berg/Isa Peters
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Handball: VfL feiert Auswärts-Sieg in Franken

Der VfL Gummersbach hat seinen Fans einen Auswärts-Sieg ins Oster-Nest gelegt. Beim Tabellen-15. HC Erlangen gewann der VfL nach einer soliden Leistung vor 6.700 Zuschauern mit 34:31 und klettert auf Platz sechs.

Veröffentlicht: Sonntag, 31.03.2024 15:00

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Am Oster-Sonntag hat der VfL Gummersbach seinen Anhängern ein Oster-Geschenk bereitet und die nächsten beiden Punkte auf seinem Konto verbucht. Beim HC Erlangen gewann die Mannschaft von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson vor 6.700 Zuschauern am 26. Bundesliga-Spieltag mit 34:31 (17:15). In der ersten Spiel-Hälfte gestaltete sich die Partie über weite Strecken ausgeglichen, ehe die Gummersbacher die Spiel-Kontrolle übernahmen und sich Anfang des zweiten Durchgangs langsam absetzten. Der Auswärts-Sieg in Erlangen war der 14. Erfolg der Gummersbacher in der laufenden Spielzeit. Mit 30:22 Punkten klettert der VfL nach der Niederlage der TSV Hannover bei der SG Flensburg aufgrund der besseren Tor-Differenz auf Position sechs in der Tabelle.

In den ersten Spiel-Minuten standen die Torhüter auf beiden Seiten im Fokus. Sowohl VfL-Keeper Tibor Ivanišević als auch HC-Torwart Klemen Ferlin konnten sich gleich mit sehenswerten Paraden in Szene setzen. So dauerte es bis zur fünften Minute, ehe Lukas Blohme den ersten Treffer für die Oberbergischen erzielte (1:2). Bis zum Torabschluss lief der Spielaufbau der Blau-Weißen flüssig und zeugte von hoher Kreativität und Spielfreude. Lediglich im Abschluss fehlte den Gästen hier und da die letzte Präzision. Über einen 3:5-Rückstand (8. Minute) erarbeiteten sich die Gummersbacher bis zur 13. Minute und dem Treffer des erneut überragend aufspielenden Ole Pregler die erste Führung (7:6).

In einem Spiel mit hohem Tempo und hoher Einsatzbereitschaft setzen beide Teams nun abwechselnd Akzente. Über das 9:9 durch Miloš Vujović (17. Minute) und das 11:11 durch Miro Schluroff (20. Minute) blieb es eine ausgeglichene Begegnung, in der es den Gummersbachern immer besser gelang, ihr Tempo-Spiel aufzuziehen. Auch wenn sich die Oberbergischen noch immer ein paar Fahrkarten erlaubten, erwiesen sie sich als die effizientere Mannschaft. Nach einer Parade von Ivanišević traf Vujović per Tempogegenstoß zum 15:12 und sorgte für den ersten Drei-Tore-Vorsprung des Spiels (27. Minute). Bis zum Halbzeitpfiff blieben die Gäste knapp vorn und nahmen zwei Tore Abstand mit in die Kabine (17:15).

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Gummersbacher gleich wieder hellwach und zogen das Tempo an. Ein schneller Angriff und der erfolgreiche Abschluss von Kapitän Julian Köster mündete nach dem Wiederanpfiff erstmals in einen Vier-Tore-Vorsprung (20:16, 35. Minute). Die Blau-Weißen demonstrierten Entschlossenheit und brachten nun deutlich mehr Konsequenz auf die Platte. In Minute 38 erhöhte zunächst Ellidi Vidarsson auf fünf Tore Abstand (22:17), ehe Vujović in der 41. Minute die erste Sechs-Tore-Führung seines Teams erzielte (24:18).

In der Schlussphase profitierten die Gummersbacher von ihrem Selbstbewusstsein durch den deutlichen Vorsprung und einer tadellosen Abwehrarbeit. Die Oberbergischen strahlten Souveränität auf ganzer Linie aus und ließen sich von den Erlangern nicht mehr aus der Ruhe bringen. In der 49. Minute bestätigte Vidarsson den Sechs-Tore-Abstand mit seinem Treffer zum 29:23. Zwar stemmte sich der HCE noch einmal gegen die drohende Niederlage, jedoch fand der VfL stets die passende Antwort. Lediglich in den letzten Minuten verloren die Gummersbacher im Angriff etwas den Faden, kamen jedoch dank ihrer konsequenten Defensive schadlos davon. Für die endgültige Entscheidung sorgte nach fünf torlosen Minuten seiner Mannschaft Pregler mit dem 33:29 in der 60. Minute, ehe die Partie beim Stand von 34:31 beendet wurde.

In der Tabelle klettert Gummersbach mit jetzt 30:22 Punkten auf Platz sechs. Am Freitag, 5. April, erwartet der VfL um 19 Uhr HBW Balingen/Weilstetten in der Schwalbe-Arena.

Torschützen: Vujovic 10/4, Pregler 8, Vidarsson 4, Blohme 4, Schluroff 3, Köster 2, Kodrin 1, Oskarsson 1, Tskhovrebadze 1

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