Handball: VfL fliegt in erster Pokal-Runde in Lübeck raus

Der VfL Gummersbach ist in der ersten DHB-Pokal-Runde beim VfL Bad Schwartau in Lübeck mit einer 20:25-Pleite ausgeschieden. Die Bergischen Panther unterlagen dem Wilhelmshavener HV mit 24:30.

© VfL Gummersbach/Nastasja Kleinjung

Beim ersten Pflichtspiel der Saison musste der VfL Gummersbach verdient seine erste Niederlage hinnehmen. Beim Ligakontrahenten VfL Lübeck-Schwartau unterlagen die Oberbergischen vor 1.650 Zuschauern in der Lübecker Hansehalle mit 20:25 (9:11) und schieden damit am ersten Tag des Viererturniers aus dem DHB-Pokal aus. Vor allem der schwache Angriff mit einer mageren Torausbeute sollte den Ausschlag für die Niederlage geben.

Obwohl den Gummersbachern durch Alexander Hermann gleich im ersten Angriff das 1:0 gelang (1. Minute), fehlte ihnen in der Anfangsphase weitgehend die Präzision im Abschluss. Die Lübecker spielten dagegen vor ihrem heimischen Publikum frisch auf. Nach acht Minuten lagen die Oberbergischen bereits mit 2:4 hinten, ehe erneut Hermann den Anschlusstreffer erzielte (3:4, 9. Minute). Während die Abwehr der Blau-Weißen kompakt stand, kam die Offensive nicht richtig in Schwung. Drei Tore in Folge für die Lübecker brachten die Gummersbacher mit 3:7 ins Hintertreffen (15. Minute).

Nach einer Auszeit durch Torge Greve gelang es den Oberbergischen etwas mehr Ruhe ins eigene Angriffsspiel zu bringen. Bis zum 4:8 in der 21. Minute tat sich Gummersbach weiter schwer, ehe Fynn Herzig mit dem 5:8 (21. Minute) die Aufholjagd einläutete. Es folgten vier Tore hintereinander für den VfL aus Gummersbach, der es nun mehr und mehr verstand die Schwächen der Lübecker auszunutzen. Nach einer Parade von Filip Ivić war es Alexander Becker, der in Minute 27 den 8:8-Ausgleich erzielte. Erneut war es in der Folge allerdings die eigene Chancenauswertung, die den Oberbergischen im Weg stand, um den Gleichstand in die Halbzeitpause zu bringen. Stattdessen ging es für die Teams mit einem Spielstand von 9:11 in die Kabinen.

Auch der erste Treffer des zweiten Durchgangs gehörte dem VfL Lübeck-Schwartau, der sich bissiger und konzentrierter präsentierte. Bei den Gummersbachern reihten sich Fehler und Ungenauigkeiten aneinander, so dass die Heimmannschaft mit sechs Toren davonzog, ohne dabei jedoch zu brillieren (10:16, 41. Minute). Erst in der 43. Spielminute netzten die Blau-Weißen ihren zweiten eigenen Treffer in Hälfte zwei ein. Per Siebenmeter traf Tobias Schröter zum 11:16. Auch wenn der Knoten im Gummersbacher Angriff weiterhin nicht richtig platzen wollte, bemühte sich Greves Team weiter den Anschluss zu wahren. Den Drei-Tore-Anschluss besorgte Robin Haller mit dem 15:18 in der 50. Minute.

Der Beginn der Schlussphase gehörte jedoch wiederum den Lübeckern. Auf den 15:20-Rückstand antworteten die Blau-Weißen noch einmal mit dem 16:20 durch Tin Kontrec (53. Minute) und dem 18:22 durch Schröter (57. Minute). Immer wieder scheiterten die Oberbergischen aber an Lübecks Keeper Dennis Klockmann, so dass sich die Hausherren den Sieg schlussendlich nicht mehr nehmen ließen. Das 20. Gummersbacher Tor durch Lukas Blohme sollte das letzte für die Oberbergischen sein (20:23, 59. Minute), ehe Lübeck vor dem Schlusspfiff noch zwei Mal selbst traf (20:25, 60. Minute). Kapitän Alexander Becker traf vier mal.

Auch die Bergischen Panther Burscheid/Hilgen/Wermelskirchen sind ausgeschieden. Der Drittligist unterlag dem Zweitliga-Absteiger Wilhelmshavener HV vor 650 Zuschauern in der Wermelskirchener Schwanenhalle mit 24:30. Nach einer starken ersten Hälfte ließ die Halbzeitführung von 14:11 auf eine Überraschung hoffen. Nach der Pause legten die Gäste aber einen Zahn zu und gewannen verdient. Bester Panther-Schütze war Jens-Peter Reinarz mit fünf Toren.

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