Handball: VfL zieht per Video Zwischenbilanz

Der VfL Gummersbach hat im Rahmen seiner selbst propagierten Neuausrichtung vor anderthalb Jahren eine positive Zwischenbilanz gezogen. Manager Christoph Schindler warb aber auch eindringlich um Unterstützung.

© VfL Gummersbach

Schindler mahnte an, dass bei nachlassendem Engagement von Sponsoren und Fans der Fortbestand des VfL ernsthaft gefährdet sei. In einer halbstündigen, öffentlichen Video-Botschaft hat Schindler finanziell transparente Einblicke gewährt.

So habe der VfL Gummersbach innerhalb eines Jahres durch drastische Konsolidierungs-Maßnahmen den Schuldenstand von vier auf eine Million Euro reduziert. Außerdem habe der Verein keine Unterdeckung mehr, noch vor der Saison hätte diese bei zwei Millionen Euro gelegen.

Als Beispiele nannte er, dass die Kosten im Rahmen der Heimspiele um 250.000 Euro gesenkt, und die Personalkosten insgesamt um 700.000 Euro gesenkt wurden - im Vergleich zum Vorjahr. Der Schuldenstand sei so gering wie in den letzten zehn Jahren nicht.

Sportlich verkündete er, dass ein neuer Trainer bereits verpflichtet sei. Den Namen würde der Verein in der kommenden Woche bekannt geben.

Schindler schloss seine Rede mit einem emotionalen Appell für Unterstützung des Vereins aus der ganzen Region ab.

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