
Handel im Bergischen weiter schwierig
Auch zwei Jahre nach Beginn der Pandemie bestimmen deren Auswirkungen den Handel unserer Unternehmen im Bergischen. Das zeigt eine Umfrage der Industrie– und Handelskammer zum Auslandsgeschäft der Unternehmen. Inzwischen zeigt sich aber auch eine deutliche Erholung.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.03.2022 15:13
Daneben wachsen die Probleme für Unternehmen mit Russland-Geschäft weiter.
Die IHK hatte vor Ausbruch des Ukraine-Krieges fast 2700 Unternehmen bundesweit befragt, davon 111 aus unserer Region. Es zeigt sich, dass sich die Handelsbeziehungen innerhalb Europas wieder verbessert haben – fast die Hälfte der befragten Unternehmen bei uns bewerten sie als gut.
Das Russlandgeschäft sei aber bereits seit der Krimkrise eingeschränkt, sagt die IHK. Und die Probleme wachsen: Die Unternehmen berichten von verstärkten Sicherheitsanforderungen und gestiegenen Zöllen. Außerdem gibt es seit Corona Probleme bei Logistik und Lieferketten – das wird sich durch den Ukraine-Krieg und die verhängten Sanktionen weiter verschärfen, so die Prognose der IHK. Die Sperrung von Lufträumen oder auch steigende Energiepreise sorgen für massive Einschränkungen.