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Hanfplantagen in leeren Häusern - Nümbrechter vor Gericht
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Hanfplantagen in leeren Häusern - Nümbrechter vor Gericht

Vor dem Bonner Landgericht muss sich ab sofort ein 30-jähriger Oberberger verantworten. Er soll mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Dabei war es eher Zufall, dass die Polizei auf den Oberberger aufmerksam wurde.

Veröffentlicht: Dienstag, 09.11.2021 09:52

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Nach einem Tötungsdelikt im Kreis Siegen-Wittgenstein ermittelten Beamte im Umfeld und fanden dabei in einem leerstehendes Haus eine Cannabisplantage. Auf zwei Etagen in mehreren Räumen soll der Oberberger hier Hanfpflanzen angebaut haben, unter anderem wurden über 1100 zum Teil bereits abgeerntete Pflanzen gefunden. Der Angeklagte soll im Vorfeld bereits 31 Kilogramm Marihuana gewinnbringend verkauft haben. Bei weiteren Ermittlungen fanden die Beamten zudem ein weiteres Haus in Reichshof, in dem der Oberberger 26 Kilogramm verschiedener Amphetaminbestandteile gelagert haben soll.

Einen Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt soll es laut Anklage aber nicht geben. Für den Prozess sind sieben Verhandlungstage angesetzt, Das Urteil soll Anfang Dezember fallen.

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