
Harte Zeiten für bergische Milchbauern
„Die Stimmungslage bei den Milchbauern im Bergischen ist im Moment sehr gedrückt.“ Das sagt Helmut Dresbach von der oberbergischen Kreisbauernschaft. Der erhoffte Preisanstieg nach der Dürre im Sommer ist ausgeblieben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.03.2019 05:39
Außerdem haben die Bauern mit weiteren Problemen zu kämpfen: Der Milchpreis stagniert auf einem niedrigen Niveau, dazu sorgen Preiskämpfe um den niedrigsten Preis bei großen Discountern zusätzlich dafür, dass der Milchpreis nicht steigt. Durch den trockenen Sommer gibt es weniger Milch – deswegen hatte man sich eigentlich Preisanstiege erhofft, so die Kreisbauernschaft Oberberg. Die sind aber ausgeblieben.
Niedriger Milchpreis ist Gefahr für kleine Betriebe
Auch die Kreisbauernschaft im Rheinisch-Bergischen hat mit der aktuellen Situation zu kämpfen: Mit den Preisschlachten werde den Bauern kein Gefallen getan. Wenn die Preise weiter so niedrig bleiben, würden Familienbetriebe irgendwann wegfallen. In beiden Kreisen kommt außerdem noch hinzu, dass vermehrte Auflagen für höhere Produktionskosten sorgen.