
Hausärzte im Bergischen ziehen Bilanz
Es war ein vor allem arbeitsreiches Jahr für die Hausarztpraxen und ihre Angestellten im Bergischen und der Region. Die Bilanz fällt gemischt aus: Der Hausärzteverband Nordrhein schwankt zwischen Stolz, aber auch deutlichen Worten in Richtung Politik. Die Ärzte müssten unbedingt einbezogen werden, sagt er.
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.12.2022 05:02
Wieder hat Corona die Arbeit in den Praxen geprägt. Über die Hälfte aller Corona-Impfungen wurden hier gespritzt. Eine tolle Leistung, sagt der Verband. Doch damit nicht genug. Man habe immer wieder auf neue Verläufe reagiert und kümmere sich nun immer mehr um Long-Covid-Patienten. Für die Zukunft sieht der Verband akuten Handlungs-Bedarf: Dabei geht es zum einen darum, dass viele Praxen altersbedingt neu besetzt werden müssen. Für junge Ärzte sei das aber oft auch finanziell nicht attraktiv. Außerdem fehle es an qualifizierten Personal. Der Verband sieht auch in der Telemedizin großen Optimierungsbedarf. Aktuell koste sie vor allem Zeit und Geld