Anzeige
Impfung
Symbolbild
Teilen:

Hausärzte kritisieren kommende Impfregelung im Bergischen

Im Bergischen haben sich seit Sonntag 42 weitere Corona-Fälle bestätigt. Die Inzidenzen sind weiterhin hoch: In Rhein-Berg liegt der Wert bei rund 132, in Oberberg bei rund 269. Unterdessen sorgt das Thema Impfungen bei den Hausärzten für Kritik.

Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 15:05

Anzeige

Ab Freitag sollen Menschen der Priorisierungsgruppe 2 mit Vorerkrankung auch einen Impftermin in den Impfzentren buchen können. Der Hausärzteverband Nordrhein kritisiert das. Zum einen bedeutet das einen Mehraufwand für die Praxen, denn Betroffene brauchen ein Attest für das Impfzentrum. Gleichzeitig würden dann vermutlich viele auf beiden Wegen versuchen, an einen Termin zu bekommen, beim Hausarzt und im Impfzentrum – und den späteren Termin dann absagen. Dadurch würden Ressourcen verschwendet, die dringend fürs Impfen gebraucht werden, so der Verband.

Anzeige

Regelung gefährdet Impferfolg

Anzeige

Damit werde der Impferfolg gefährdet. Seitdem die Hausärzte in den Praxen mitimpfen, konnte die Zahl der bisherigen Impfungen in NRW fast verdoppelt werden. Man habe bereits vor Wochen vereinbart, dass die Hausärzte exakt diese Patientengruppe impfen sollen. Umso unverständlicher sei die Öffnung der Impfzentren für Menschen mit Vorerkrankungen, heißt es. Zu den Betroffenen gehören beispielsweise Personen die wegen einer Krebskrankheit in Behandlung sind oder eine schwere Lungenerkrankung haben. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige