
Hausärztemangel: in vier Kommunen droht Unterversorgung
Der Ärtzemangel ist auch bei uns im Bergischen immer wieder Thema. Viele Menschen hier bei uns müssen zum Haus- oder Facharzt teils lange Wege in Kauf nehmen. Aber wie stellt sich die ärztliche Versorgung auf dem Papier dar? Das zeigt nun der aktuelle AOK Gesundheitsreport. Demnach droht in vier Kommunen eine Unterversorgung mit Hausärzten.
Veröffentlicht: Freitag, 05.05.2023 04:23
Leichlingen, Wermelskirchen, Gummersbach und Waldbröl liegen beim sogenannten Versorgungs-Grad in dem Bereich, wo es langsam kritisch wird, nämlich mit einem Wert zwischen 100 und 75 Prozent. Am schwächsten steht Waldbröl mit einem Wert von 85 da.
Bei der fachärztlichen Versorgung sieht es in Rhein-Berg in allen Bereichen gut aus, vor allem an urologischen Praxen mangelt es nicht. In Oberberg sind die Zahlen auch weitestgehend gut. Die einzige Ausnahme sind hier Hautärzte.
Ein besonders erfreuliches Ergebnis gibt es in Sachen ambulante Hebammen. Hier liegt Rhein-Berg mit mehr als 51 Hebammen pro 1.000 Geburten im Ranking mit deutlichem Abstand auf Platz eins.