
Heizperiode - Schornsteinfeger befürchten mehr Unfälle mit Kohlenmonoxid
Die Heiz-Periode steht vor der Tür und sie bereitet den Schornsteinfegern im Bergischen Sorge. Sie befürchten mehr Brände und Unfälle mit Kohlenmonoxid. Hintergrund ist, dass viele Menschen mit Blick auf die aktuelle Energiekrise wieder auf alte Kaminöfen zurückgreifen wollen. Das ist aber nicht ohne weiteres möglich, heißt es von den bergischen Schornsteinfegerverbänden.
Veröffentlicht: Mittwoch, 14.09.2022 04:18
Damit alte Öfen wieder zum Einsatz kommen können, braucht es eine Wartung und Prüfung vor Ort durch den Fachmann. Dabei wird unter anderem geschaut, ob der Schornstein frei ist. Werden die Kamine einfach so angeschlossen, steigt unter anderem das Risiko für den Rückstau von Kohlenmonoxid und damit die Vergiftungsgefahr. Ein weiteres Problem ist das Heizen mit zu viel oder auch nassem Holz. Dadurch können Rückstande entstehen, die dann für sogenannte Rußbrände in den Schornsteinen sorgen.
Auch vom Heizen mit Campingkochern und Co raten die Schornsteinfeger unbedingt ab. Diese Geräte sind nicht für den Indoor-Einsatz gedacht und können zur Gefahr werden.
Wenn ihr einen neuen Ofen kaufen wollt, solltet ihr bei der Auswahl auf folgende Kriterien achten.
- Der Ofen muss das CE Zeichen haben
- Der Ofen muss die europäische Norm für Einzelfeuerstätten entsprechen
- Der Ofen muss die BIm-Stufe 2 bei Feinstaub und Kohlenmonoxid-Ausstoß erfüllen
- Der Ofen muss gemäß den Herstellervorgaben aufgestellt werden.