
Mein Alter: 69 Jahre
Mein Beruf: Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen
Ich bin politisch aktiv, weil es mir Freude macht politische Anliegen umzusetzen, etwas bewegen zu können, die Anliegen der Menschen voranzubringen. In der Kommunalpolitik habe ich das Handwerk gelernt und konnte insbesondere in den letzten 5 Jahren, als Mitglied der Landesregierung, von diesen Erfahrungen profitieren. Ich habe für die Menschen in unserem Land schon viel dadurch erreichen können.
Diese drei Themen liegen mir besonders am Herzen
- Innere Sicherheit, da es für mich die Basis für unser erfolgreiches Staatssystem ist
- Kinderschutz, denn die Kleinsten unserer Gesellschaft brauchen besonderen Schutz
- Bildung, denn hier wird das Fundament für ein freies und eigenständiges Leben und die Chance auf beruflichen Erfolg gelegt.
Wo sehen Sie im Rheinisch-Bergischen den größten Handlungsbedarf? Sicherheit ist auch für den Rheinisch-Bergischen Kreis wichtig und ich möchte anknüpfen an das Begonnene: mehr Personal, bessere Ausstattung und weitere Optimierung z.B. durch den Ausbau der digitalen Möglichkeiten. Das Thema Mobilität ist insbesondere im ländlichen Raum entscheidend und trägt zum Erhalt der Lebensqualität bei. Gebraucht wird auch eine qualifizierte Schulausbildung vor Ort in einem differenzierten Schulsystem.
Was können Sie in Düsseldorf für das Rheinisch-Bergischen erreichen? Mein Ziel ist es dem Rheinisch-Bergischen eine Stimme zu geben. Im Landtag als Abgeordneter und Streiter für die Menschen im ländlichen Raum. Ich will dafür sorgen, dass wir sicher leben können. Die Bekämpfung des Klimawandels darf nicht auf dem Rücken der Menschen in den ländlichen Gebieten ausgetragen werden. Mobilität kann dort nicht auf Individualverkehr verzichten. Und auch im Rheinisch Bergischen Kreis müssen die jungen Leute eigene Häuser, Wohnungen errichten können. Nordrhein-Westfalen besteht nicht nur aus den großen Städten.
Als Kind war mein Berufswunsch: Ich kann mich nicht an den Wunschberuf erinnern. Vielleicht wechselten meine Wünsche auch zu oft.
Dieses Lied kann ich Wort für Wort mitsingen: Denn wenn et Trömmelche jeht
Wenn ich nicht arbeite, findet man mich hier: Auf der Terrasse mit einem interessanten Buch oder bei schöner Musik
Wenn ich im Aufzug stecken bleibe, nutze ich die Zeit so: Das ist mir Gott sei Dank noch nicht passiert. Vermutlich würde ich alles unternehmen um wieder in Fahrt zu kommen.
Wenn ich ein Superheld wäre, wäre das meine Superkraft: Ehrlich gesagt sind mir Superlative fremd, da ich lieber mit beiden Beinen am Boden bleibe und kleine Schritte mache statt große Sprüche.
In meiner Jugend war ich Mitglied in einer Musikband; Mit Freunden habe ich eine Musikband gegründet und wir haben auch einige Auftritte absolviert. Mein elektrisches Orgelspiel hat aber offensichtlich nicht den durchschlagenden Erfolg gebracht.
