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Hilfe für Opfer sexueller Straftaten soll bekannter werden
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Hilfe für Opfer sexueller Straftaten soll bekannter werden

Opfer von Sexualstraftaten können seit zwei Jahren im Oberbergischen die Spuren anonym sichern lassen. Das Angebot der Anonymen Spurensicherung wurde bisher an den Krankenhäusern in Gummersbach und Wipperfürth kaum genutzt und soll nun der Öffentlichkeit bekannter gemacht werden.


Veröffentlicht: Montag, 02.09.2019 04:26

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Wer Opfer einer Sexualstraftat wird, kann nach einer ärztlichen Untersuchung die Spuren der Straftat als Beweismittel sichern lassen. Das Verfahren ist insbesondere für die Personen interessant, die sich direkt nach der Tat noch nicht für eine Anzeige entscheiden können. Damit die Beweise nicht verloren gehen, gibt es das anonyme Verfahren. In den zwei Jahren seit Projektbeginn hat im Oberbergischen erst eine Frau davon Gebrauch gemacht. Dies sei aber kein Zeichen dafür, dass der Bedarf nicht da ist, sagt die Gleichstellungsbeauftragte des Oberbergischen Kreises. Das Angebot müsste eher noch präsenter gemacht werden.

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